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Soziale Netzwerke liegen voll im Trend und die Mitgliederzahlen von Facebook, Xing und Twitter wachsen beständig weiter. Da fragt man sich doch, inwiefern dieser digitale Trend sich auch auf die Arbeitswelt niederschlägt. Kann man aus dem social Networking einen persönlichen Nutzen für die Karriere ziehen? Oder aber sollte man sich in den Sozialen Netzwerken besser zurückhalten, um nicht der eigenen Karriere zu schaden? Beides, raten Experten – eine eindeutige Antwort gibt es also nicht.
Zuerst zur guten Nachricht: Ja, die Mitgliedschaft in bestimmten Sozialen Netzwerken kann von Vorteil für die Karriere sein! Wer sich geschickt in einschlägigen Netzwerken präsentiert, der kann durchaus darauf hoffen, von einem Personaler eines größeren oder kleineren Unternehmens gefunden zu werden oder aber anderweitige Kontakte zu knüpfen, die für die das persönliche Fortkommen von Nutzen sind. So bestätigte eine Umfrage unter knapp 600 großen deutschen Unternehmen den Trend, dass sich immer mehr Firmen den Einsatz von Sozialen Netzwerken im Personalmarketing zu Nutzen machen. Die Unternehmen reagieren damit auf den aktuellen Trend. So präsentieren sich kleine und große Betriebe mit eigener Facebook-Seite, schreiben Stellenangebote über Twitter aus und suchen gezielt nach Nachwuchskräften in Karrierenetzwerken wie Xing.
Nun aber zur Kehrseite der Medaille: Wer in Sozialen Netzwerken aktiv unterwegs ist, sollte sich dessen bewusst sein, dass alle persönlichen Inhalte und Daten nicht in einem privaten Umfeld veröffentlicht werden, sondern für beinahe jedermann einsehbar sind. So könnte kompromittierendes Material schnell in falsche Hände gelangen und Unheil anrichten. Denn wer will schon, dass der eigene Chef sieht, wie man sich betrunken von seinen Freunden mit Bierdeckeln dekorieren lässt. Zwar geben die meisten Unternehmen an, nicht gezielt auf Informationssuche über Bewerber im Internet zu gehen, doch sicher ist sicher.
Wer sich also mit der nötigen Zurückhaltung in Sozialen Netzwerken bewegt und sich die Vorteile berufsorientierter Netzwerkdienste zu nutzen macht, der kann auch im virtuellen Raum einiges für die Karriere tun.
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