Soziale Netzwerke – Teil 1: Social Networks auf dem Vormarsch

Egal ob Facebook, StudiVZ, Xing oder MySpace, die Liste der verschiedenen sozialen Netzwerke ist lang und erweitert sich ständig. Sämtliche dieser Sozialen Netzwerke dienen der sozialen Vernetzung einer Gemeinschaft, die sich virtuell auf einem Portal zusammenfindet, um dort gemeinsame Inhalte auszutauschen. Das ganze kann inhaltsspezifisch sein wie bei MySpace, oder aber offen wie bei Facebook.



Aktuell nutzen so rund ein Viertel aller Deutschen eine Soziales Netzwerk, unter den 13 bis 30 Jährigen sind es über 50 Prozent, Tendenz steigend. So haben sich die verschiedenen sozialen Netzwerkdienste zum Einfallstor für das Internet gemacht, mittlerweile werden sie öfter geklickt als die beliebte Suchmaschine Google. Der moderne Internetuser klickt nicht mehr auf Spiegel Online oder Google News, um sich mit den aktuellen Informationen zu versorgen. Statistiken zeigen, dass sich der digitale Boheme zunächst auf der Startseite von Facebook und Co. über die aktuellsten Neuigkeiten seines Freundes- und Kollegenkreis informiert. So mausern sich die Sozialen Netzwerke zu Informationsaustauschquelle Nr. 1 im World Wide Web. Manch einer geht sogar davon aus, dass sie die klassische E-Mail-Kommunikation ablösen werden. Facebook plant zumindest, einen eigenen E-Mail dienst in seine Plattform zu integrieren.

Und das Prinzip ist dabei so einfach wie genial: ein Soziales Netzwerk stellt seinen Usern Speicherplatz für eigenen Fotos, Videos und Kommentare zur Verfügung, die dann gemeinsam mit anderen geteilt werden können. Zusätzlich wird ein eigenes Profil angelegt, über das sich der User der Netzgemeinschaft präsentiert. Das Profil fungiert als virtuelles Gesicht im digitalen Raum.

Doch der Boom hat auch einen Nachteil. Immer wieder kritisieren Datenschützen die allzu laxen Datenschutzrichtlinien, werden die Betreiber dazu aufgefordert, die persönlichen Daten ihrer User besser vor dem Zugriff Externer zu schützen. Gerade im vergangenen Jahr kam es immer wieder zu einem massenhaften Datenklau, bei dem Hacker private Nutzerdaten von Mitgliedern illegal abgriffen.

Immerhin zeigen Studien, dass die Netzgemeinde selbst kritischer mit ihren eigenen Daten umgeht, als dies zu Beginn der Fall war. Längst sind sie hinsichtlich der Gefahren sensibilisiert und wissen darüber Bescheid, was es bedeuten kann, wenn allzu private Kontaktinformationen oder Inhalte achtlos ins Netz gestellt werden. Und so arbeitet der Internetuser von heute fleißig weiter an seiner Vernetzung. Twitter dient ihm als brandaktueller Nachrichtenkanal, über Facebook hält er seine Freunde über Privates auf dem Laufenden und über Xing wird die berufliche Karriere vorangetrieben.

 

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