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Geschrieben von: Hans
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Datenschützer der älteren Generation werden so etwas wahrscheinlich noch lange nicht nachvollziehen können. Doch während gerade dieser Kritikerkreis stets alles dafür tut, dass im Internet so wenig Daten wie nur möglich, von den Nutzern bekannt werden, scheint sich eine Gegengeneration zu entwickeln. Wie jüngst zwei Festivals in England und in Bonn an der Rheinaue zeigten, ziehen es immer mehr junge Menschen sogar vor, sich auf öffentlichen Plattformen zu zeigen. Die Gesichtserkennung im Internet wird dank einer neuen Funktion von Facebook in der Tat immer populärer. Bereits mehr als 1200 User der größten Social Community weltweit haben diese Funktion für sich entdeckt und verändern so zunehmend die Internetlandschaft.
Beim Festival in England war Facebook nicht verantwortlich für die Gesichtserkennungen, die man nun auf der ganzen Welt im Internet begutachten kann. Beim Glastonbury-Festival nutzte das britische Telefonunternehmen Orange die Gunst der Stunden und warb für sich durch das Setzen eines riesigen Panoramafotos. Auf diesem Foto besteht die Möglichkeit, sich von fast 10.000 Menschen den Namen zumindest anzeigen zu lassen. Problematisch könnte dies datentechnisch doch noch werden. Denn auch die polizeilichen Ermittler nutzen solche Informationen, um potentielle Kriminelle aufzuspüren. Ob das hierzulande, vor allem bei der eingangs erwähnten Kritikergruppe gut ankommt, ist ebenso fraglich, wie die Meinung der neuen Internetgeneration dazu. |