Geocaching – die Schnitzeljagd per GPS

Früher war es eine beliebte Art, die Kinderschar während eines Geburtstages zu unterhalten: die Schnitzeljagd. Die Aufgabe bei diesem Geländespiel bestand darin, dass man zuvor ausgelegten Hinweisen folgt, um anhand deren Entschlüsselung letztendlich zum Ziel zu gelangen. Hier wartet dann ein Schatz oder eine anderweitige Belohnung auf die Mitspieler. Doch was früher handgemachte Hinweise und Wegpunkte waren, sind heute GPS-Daten und das ganze heißt nicht mehr Schnitzeljagd sondern Geocaching.

Ausgerüstet mit GPS-Gerät oder navigationstauglichen Smartphones macht sich der moderne Schnitzeljäger also auf den Weg, um dem Schatz auf die Spur zu kommen. Doch anstatt handgeschriebener Zettel, die einem den Weg weisen, erhält jeder Mitspieler GPS-Koordinaten, die er in sein Gerät eingeben muss. Folgt man den Anweisungen des GPS-Gerätes, gerät man an den Ort, an dem sich ein weitere Hinweis mit einer Koordinate oder einem anderen Rätsel versteckt hält. Auf diese weise werden verschiedenen Stationen angelaufen, die einem letzten Endes ans Ziel führen.

Doch das ganze ist nicht ganz so einfach, wie man denkt. Folgt man nämlich stur den Richtungsanweisungen des technischen Gerätes, findet man sich schnell in einer Sackgasse oder vor einem anderen unüberwindbaren Hindernis wieder. Als Geocacher gilt es also, die Daten genau zu interpretieren und mit der Umwelt abzugleichen. Hat man das Zusammenspiel von GPS-Daten und Umwelt verstanden, ist es gar nicht mehr so kompliziert, die angegebenen Orte aufzufinden. Und durch die Verquickung von Technik und Natur, Abenteuer und Wandern ist das Spiel sowohl für Erwachsene als auch Kinder eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.

 

  Joomla themes by Lonex.